Der Klenkes
Der Öcher Klenkes ist weit mehr als ein Gruß. Mit der erhobenen Hand und dem abgespreizten kleinen Finger erkennen sich Aachener auf der ganzen Welt – ein stilles Zeichen: „Ich bin einer von euch.“ Doch hinter dieser Geste verbirgt sich eine Geschichte, die tief in der Vergangenheit unserer Stadt verwurzelt ist.
Seinen Ursprung hat der Klenkes in der Aachener Nadelfabrikation des 19. Jahrhunderts. In den Fabriken mussten Arbeiter – häufig auch Kinder – fehlerhafte Nadeln aussortieren. Dafür nutzten sie den kleinen Finger, der durch die harte, monotone Arbeit oft sichtbar abgenutzt oder verformt war. Der Klenkes wurde so zum Symbol von Fleiß, aber auch von sozialer Ungerechtigkeit und Kinderarbeit, die damals Alltag war.
Bis heute erinnert Aachen an diese Geschichte: Das Klenkes-Denkmal in der Innenstadt steht sinnbildlich für die industrielle Vergangenheit der Stadt, ebenso wie viele kulturelle Bezüge, Veranstaltungen und Symbole rund um den Klenkes, die fest zur Aachener Identität gehören.
Mehr rund um den Klenkes findet man auf Wikipedia.
Für uns als AKK ist der Klenkes deshalb mehr als Tradition. Er ist Mahnung und Auftrag zugleich. Er erinnert daran, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht ohne menschliche Opfer entstand – und dass Verantwortung für Kinder auch heute noch notwendig ist, weltweit und vor Ort.
Genau hier setzen wir an: Wir helfen Kindern direkt, persönlich und mit Herz. Der Klenkes steht bei uns für gelebte Solidarität, Zusammenhalt und die Überzeugung, dass Heimatliebe immer auch bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Tragen wir den Klenkes weiter – als Zeichen für Menschlichkeit und Engagement!

